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Doing Beyond Gender · Freaky - Queer Art Conference/Workshop/Filmprogram · gendernet · Konferenz: Dildo Anus Macht: Queere Abstraktion · Queer Reading in den Philologien


Freaky - Queer Art Conference/Workshop/Filmprogram

Freaky
Queer Art Conference/Workshop/Filmprogram

Aug. 28th–30th 2009
Naunynstraße 27, Berlin
U-Bahn: Kottbuser Tor
no entrance fee

website

Die Konferenz möchte eine queer-theoretische Perspektive auf zeitgenössische Kunstpraxen weiter entwickeln. Eingeladen sind vier Kunst- und Queertheoretiker_innen, eine genaue Lektüre von vier künstlerischen Arbeiten vorzutragen, die während der Konferenz auch präsentiert werden. ‚Queer freaks’, ‚queere Exotik’ und ‚Differenz’ sind die Stichworte, die im Fokus der Debatte stehen werden. Ein Film- und Performance Programm wird weitere Perspektiven, künstlerisches Material und visuelle/ linguistische Praxen beisteuern

Die beiden Hauptfragen sind:

Ein queer freak könnte als nützliche Figur der Intersektionalität auftreten. Diese wäre in der Lage, verschiedenste Arten von Differenz zu repräsentieren, ohne eine Kategorie oder Identität herzustellen. Die Figur des Freaks erlaubt keine Defini tion einer Norm von der sie abweicht. Sie mag als nicht-funktional oder inkom patibel mit sozialen und ökonomischen Anforderungen gezeigt werden. Sie mag Fähigkeiten haben, die seltsam erscheinen und die nicht immer Anerkennung er halten, denen aber dennoch einen gewisser Wert zukommt und die sich auszahlen. Das Bild des Freaks mag eine Verkörperung zeigen, die nicht in Gender- oder ethnischen Kategorien beschrieben werden kann. Oder sie vermag Körper zu repräsentieren, ganz ohne sie zu zeigen. Wie könnte eine Freak-Theorie oder eine Freak-Lektüre aussehen?

Das Stichwort queere Exotik formuliert die Frage, warum Bilder des Exotischen und des Orients oft in queeren künstlerischen Arbeiten gezeigt werden. Sind sie in der Lage kritisch auf eine Geschichte des Kolonialismus zu verweisen und in die Bedeutung entsprechender Phantasien für die Konstruktion des Westens und von Weiß-Sein zu intervenieren? Produzieren sie eine Figur der Distanz: Distanz zu Weiß-Sein, Westlich-Sein, zu Heterosexualität und zu Zweigeschlechtlichkeit?

SCHEDULE

Friday, August 28th:

16.00: Introduction by Renate Lorenz
Lectures by: ROBERT McRUER (Washington), ELISABETH LEBOVICI (Paris)

18.30-20.00: Barbecue

20.00: freaky filmclub I.
Curated by: Karin Michalski/clipclub. Films by: Amanda Baggs, Math Bass, Pauline Boudry/Renate Lorenz,
Nao Bustamante, Tracey Emin, Bob Flanagan, Line Karlström, Klara Lidén, Wu Ingrid Tsang

Saturday, August 29th:

11.00-14.00: Workshop (registration required)

16.00: Lectures by CATHERINE LORD (Los Angeles), KOBENA MERCER (London)
Guest: Ines Doujak (Wien). Moderated by: Antke Engel

18.30-20.00: Barbecue

20.00: freaky filmclub II.
Films by: Guy Ben-Ner, Nao Bustamante, Harry Dodge/Stanya Kahn, Rashawn Griffin,
Judith Hopf/Deborah Schamoni, Tara Mateik, Ulrike Müller, Tina Takemoto/Jennifer Parker

Sunday, August 30th:

12.00-15.00: Workshop (registration required)

Art works by: Latifa Echakhch, Rashawn Griffin,
Nao Bustamante, Ines Doujak

28/08/09


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